Freistellungsauftrag

Jeder Anleger kann Freistellungsaufträge bei verschiedenen Banken einreichen, die Summe gilt bis zu einem Höchstbetrag von 801 Euro. Für verheiratet Paare verdoppelt sich dieser Betrag auf 1602 Euro pro Jahr.

Wichtig ist, dass der Sparer nicht den Überblick verliert und die Freibeträge auf keinen Fall über diesen Höchstbetrag kommen, denn die Daten gehen beim Bundeszentralamt für Steuern ein. Dadurch können die Finanzämter durch Zugriff auf die Zentraldatei schnell feststellen, ob zu hohe Freistellungsaufträge erteilt wurden. Dies kann natürlich unangenehme Fragen nach sich ziehen.

Daher sollten Sie als Anleger steht Ihre Finanzen (Tagesgeldkonten) im Blick haben. Machen Sie am besten Kopien der Freistellungsaufträge oder fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Institut nach.

Übrigens ist seit Beginn 2009 der Sparerfreibetrag durch den sogenannten Sparerpauschbetrag ersetzt worden. Am Höchstbetrag ändert sich nichts, aber anders als bisher fallen nicht nur Zinsen (zum Beispiel für Tagesgeld und Festgeld) und Dividenden (seit Anfang 2009 auch in voller Höhe) in den Pauschbetrag, sondern auch Gewinne aus Wertpapiergeschäften (Aktien, Zertifikate, Termin- und Optionsscheine).