Einlagensicherung

Die Einlagensicherung sorgt dafür, dass der Sparer bei einer Bankenpleite sein eingezahltes Geld zurück erhält. Diese Sicherung ist durch die Finanzkrise 2008, einigen Bankenpleiten weltweit und paar beinahe Pleiten von Banken in den Fokus der Anleger gekommen.

Per Gesetz war in Deutschland die Garantiesumme 20.000 Euro pro Person und diese Summe hat sich zum 1. Juli 2009 auf 50.000 Euro erhöht. Seit 31. Dezember 2010 ist dieser Wert sogar auf 100.000 Euro gestiegen. Damit ist auch endlich eine Europäische Vereinheitlichung da, denn Länder wie Italien oder die Niederlande garantieren die Summe vom 100.000 Euro schon lange.

In Deutschland sind alle Banken in der sogenannten Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB). Damit sich Girokonten, Festgeld- und Tagesgeldkonten sowie Sparbücher und Sparbriefe abgesichert. Zusätzlich haben sich viele Banken freiwillig am privaten Fonds zur Absicherung der Sparguthaben beteiligt. Damit gehen die Garantien weit über die Pflichtsicherung hinaus.

Die jeweilige Höhe der Absicherung finden Sie in der Spalte Einlagensicherung pro Kunde in der Übersicht der aktuellen Konditionen für Tagesgeldkonten.

Was allerdings wirklich im Falle einer großen Pleite passiert weiß niemand, denn eine Pleite kommt selten alleine. Dann würde der private Fonds der Einlagensicherung schnell an seine Grenzen stoßen. Zwar hat der Bürger zusätzlich die sogenannte Merkel-Garantie, die im Oktober 2008 nach dem Untergang der Lehman Brothers Bank stolz verkündete: "Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind", jedoch ist dies mehr als politische Absichtserklärung zu sehen.